Gedanken, die berühren. Anregungen, die Mut machen.
Liebe und Partnerschaft gehören zu den schönsten, manchmal aber auch schwierigsten Themen unseres Lebens.
Auf dieser Seite möchte ich Sie regelmäßig mit Gedanken, Erfahrungen und kleinen Impulsen begleiten – rund um Partnersuche, Beziehung, Nähe, Vertrauen und den Mut zu einem neuen Anfang.
Vielleicht finden Sie hier eine Antwort auf eine Frage, die Sie schon lange beschäftigt. Vielleicht entdecken Sie einen neuen Blickwinkel. Oder vielleicht ist es einfach ein Gedanke, der Sie für einen Moment innehalten lässt.
Denn für Liebe und einen neuen Anfang ist es nie zu spät.
Ihr
Michael Eichhorn
Aktuelle Impulse
Ist es irgendwann zu spät für eine neue Liebe?
Vielleicht kennen Sie diesen Gedanken:
„Ist es für mich überhaupt noch möglich, einen Menschen zu finden, mit dem ich mein Leben teilen möchte?“
Diese Frage stellen sich viele Menschen – besonders dann, wenn eine lange Beziehung zu Ende gegangen ist, der Partner verstorben ist oder man bereits seit vielen Jahren allein lebt.
Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Blick auf die Liebe.
Mit zwanzig oder dreißig gehen wir oft unbeschwerter auf andere Menschen zu. Wir haben große Vorstellungen davon, wie unser Leben einmal aussehen soll, und manchmal auch eine ziemlich genaue Vorstellung vom vermeintlichen Traumpartner.
Später ist vieles anders.
Wir haben gelebt, geliebt, gehofft und vielleicht auch Enttäuschungen erlebt. Wir haben gelernt, was uns guttut – und was nicht. Und natürlich haben wir unsere Gewohnheiten entwickelt.
Das kann einen Neuanfang schwieriger machen.
Aber vielleicht macht es ihn gleichzeitig auch ehrlicher.
Sie müssen niemandem mehr etwas beweisen
Eine neue Partnerschaft mit 50, 60 oder 70 muss nicht mehr denselben Regeln folgen wie eine Beziehung in jungen Jahren.
Es geht nicht darum, möglichst perfekt zu wirken.
Es geht darum, einen Menschen kennenzulernen, bei dem Sie Sie selbst sein können.
Einen Menschen, mit dem Sie lachen können. Mit dem Sie reden können. Mit dem Sie vielleicht einen Sonntagmorgen verbringen möchten, ohne dass ständig etwas Besonderes passieren muss.
Gerade die Lebenserfahrung kann dabei ein großer Vorteil sein.
Sie wissen heute wahrscheinlich besser, welche Werte Ihnen wichtig sind. Sie kennen Ihre Bedürfnisse. Und Sie können möglicherweise viel klarer erkennen, welche Art von Beziehung wirklich zu Ihrem Leben passt.
Aber da ist manchmal die Angst
Wer enttäuscht oder verletzt wurde, schützt sich.
Das ist verständlich.
Manchmal wird dieser Schutz jedoch zu einer Mauer. Und hinter dieser Mauer ist man zwar sicher – aber für einen anderen Menschen auch nur schwer erreichbar.
Eine neue Liebe beginnt deshalb vielleicht gar nicht mit einer Partnersuche.
Sie beginnt mit einer kleinen Entscheidung:
„Ich bin bereit, wieder jemanden kennenzulernen.“
Mehr muss zunächst überhaupt nicht passieren.
Sie müssen morgen kein Profil auf einer Partnerbörse erstellen und übermorgen schon zu einem ersten Treffen gehen.
Vielleicht beginnen Sie einfach damit, wieder neugierig auf Menschen zu werden.
Mit einem Gespräch.
Mit einem Lächeln.
Oder mit dem Gedanken, dass irgendwo ein anderer Mensch sitzen könnte, der sich gerade genau dieselbe Frage stellt wie Sie.
Liebe kennt kein bestimmtes Alter
Niemand kann versprechen, wann oder wo wir einem Menschen begegnen, der unser Leben verändert.
Aber unser Geburtsdatum entscheidet nicht darüber, ob wir noch einmal Nähe, Geborgenheit und Liebe erleben dürfen.
Vielleicht ist die entscheidende Frage deshalb gar nicht:
„Bin ich zu alt für eine neue Liebe?“
Sondern:
„Bin ich bereit, der Liebe noch einmal eine Chance zu geben?
Sie möchten sich intensiver mit Partnersuche, Neuanfang und der Frage beschäftigen, welcher Mensch wirklich zu Ihnen passt?
In meinem E-Book „Der Weg zum richtigen Partner – Ein Leitfaden für die Liebe“ finden Sie weitere Gedanken und praktische Anregungen für Ihren persönlichen Weg.
Was erwarte ich eigentlich von einem neuen Partner?
Wer sich nach einer neuen Partnerschaft sehnt, hat meistens eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie dieser Mensch sein sollte.
Vielleicht soll er humorvoll sein. Ehrlich und zuverlässig. Verständnisvoll. Attraktiv natürlich auch. Er soll ähnliche Interessen haben, Nähe zulassen – aber gleichzeitig genügend Freiraum geben.
Die Wunschliste kann schnell ziemlich lang werden.
Doch haben Sie sich schon einmal gefragt:
Was davon ist für mich wirklich wichtig?
Gerade wenn wir bereits Beziehungen erlebt haben, bringen wir nicht nur Wünsche in eine neue Partnerschaft mit. Wir bringen auch Erfahrungen, Enttäuschungen und manchmal Verletzungen mit.
Und diese Vergangenheit beeinflusst unsere Erwartungen stärker, als uns vielleicht bewusst ist.
Nach einer Beziehung, in der Vertrauen enttäuscht wurde, wird Ehrlichkeit möglicherweise besonders wichtig.
Wer sich lange eingeengt gefühlt hat, wünscht sich vielleicht einen Partner, der viel Freiraum lässt.
Und wer sich in seiner früheren Beziehung allein gefühlt hat, sehnt sich möglicherweise besonders nach Nähe und Aufmerksamkeit.
Das alles ist verständlich.
Doch manchmal suchen wir dadurch nicht nur einen neuen Menschen – sondern unbewusst auch jemanden, der das ausgleichen soll, was uns früher gefehlt hat.
Drei Fragen, die Ihnen helfen können
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie für sich ganz ehrlich diese drei Fragen:
1. Welche drei Eigenschaften muss ein Partner unbedingt mitbringen, damit ich mich mit ihm wohlfühlen kann?
Beschränken Sie sich tatsächlich auf drei. Nicht zehn oder zwanzig.
2. Was wünsche ich mir zwar, könnte darauf aber verzichten?
Vielleicht entdecken Sie dabei, dass manche Vorstellungen schön wären – für eine glückliche Beziehung aber gar nicht entscheidend sind.
3. Was kann und möchte ich selbst in eine neue Beziehung einbringen?
Diese dritte Frage wird erstaunlich häufig vergessen.
Wir fragen uns, was ein anderer Mensch uns geben soll. Doch eine Partnerschaft entsteht nicht dadurch, dass zwei Wunschlisten möglichst gut zusammenpassen.
Sie entsteht zwischen zwei Menschen, die bereit sind, einander etwas zu geben.
Der richtige Partner muss nicht perfekt sein
Vielleicht besteht eine der wichtigsten Erkenntnisse bei der Partnersuche darin, zwischen „Das brauche ich“ und „Das wünsche ich mir“ unterscheiden zu können.
Denn kein Mensch wird sämtliche Vorstellungen erfüllen.
Und möglicherweise begegnet Ihnen irgendwann jemand, der ganz anders ist als der Mensch, den Sie sich ursprünglich vorgestellt haben – und trotzdem wunderbar zu Ihnen passt.
Deshalb lohnt es sich, die eigene Wunschliste gelegentlich zur Seite zu legen und sich stattdessen zu fragen:
„Wie möchte ich mich an der Seite eines neuen Partners fühlen?“
Geborgen?
Verstanden?
Respektiert?
Frei?
Geliebt?
Die Antwort darauf sagt manchmal sehr viel mehr darüber aus, welcher Mensch zu uns passt, als Alter, Beruf, Aussehen oder eine lange Liste gewünschter Eigenschaften.
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